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Niederkunfft
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Lyrics
Niederkunfft nach der Zeyten/ in ein naeblig Nacht geborn/
Kot und Unflat naeßt der Gaßen/ reiner war die Welt zuvor.
Wir argten Feinde ueberall/ bargen mit Mawern uns darumb/
waehnten sicher uns herinnen/ doch Feind war/ aerger noch/ auch drinnen.
Da erklommen wir den Schaedelberg/ graw Gefirst vom ersten Schritte/
doch wir glaubten Gott daroben/ und traten trostlos auff Gerippe.
Ab insidiis diaboli, ab inimicis sanctae ecclesiae, libera nos,
Domine, te rogamus, audi nos.
Zu Nackten gingen wir mit Wehren/ so vertrawt ward uns das Morden/
dachten soviel Tod auff Tod/ daß wir bald selber Schaedel geworden.
Von all dem Zettern/ Jammern/ Klagen/ that der Himmel einen Riß/
da ragten Haende sich zuwolcken/ dann Gott war nicht mehr gewiß.
Ut Ecclesiam tuam secura, tibi facias libertate servire, libera nos Domine,
te rogamus, audi nos.
So starben/ fielen/ wir vereinet/ und standen doch getheilt/ allein.
Und als unser bleich Geknoechel/ dann balde nit mehr weiter trug/
ein mancher von uns Flammen schlug/ und warf die Bruechigen hinein.
Wir thaten einen weitern Schritt/ und starrten auff die Sterne.
Da liechtete sich das Verbirg/ Und Sieh! Es waren tausent Gipffel da/
doch Gott blieb uns nun ferne.
Kot und Unflat naeßt der Gaßen/ reiner war die Welt zuvor.
Wir argten Feinde ueberall/ bargen mit Mawern uns darumb/
waehnten sicher uns herinnen/ doch Feind war/ aerger noch/ auch drinnen.
Da erklommen wir den Schaedelberg/ graw Gefirst vom ersten Schritte/
doch wir glaubten Gott daroben/ und traten trostlos auff Gerippe.
Ab insidiis diaboli, ab inimicis sanctae ecclesiae, libera nos,
Domine, te rogamus, audi nos.
Zu Nackten gingen wir mit Wehren/ so vertrawt ward uns das Morden/
dachten soviel Tod auff Tod/ daß wir bald selber Schaedel geworden.
Von all dem Zettern/ Jammern/ Klagen/ that der Himmel einen Riß/
da ragten Haende sich zuwolcken/ dann Gott war nicht mehr gewiß.
Ut Ecclesiam tuam secura, tibi facias libertate servire, libera nos Domine,
te rogamus, audi nos.
So starben/ fielen/ wir vereinet/ und standen doch getheilt/ allein.
Und als unser bleich Geknoechel/ dann balde nit mehr weiter trug/
ein mancher von uns Flammen schlug/ und warf die Bruechigen hinein.
Wir thaten einen weitern Schritt/ und starrten auff die Sterne.
Da liechtete sich das Verbirg/ Und Sieh! Es waren tausent Gipffel da/
doch Gott blieb uns nun ferne.